Jobs für KFZ-Mechaniker - Kfz-Mechaniker heute

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Jobs für KFZ-Mechaniker - Kfz-Mechaniker heute

Beitrag von admin » Mo Feb 18, 2013 15:28

Die Berufsbezeichnung "Kfz-Mechaniker" existiert seit der Ausbildungsreform 2003 bereits nicht mehr. Die neue Ausbildungsverordnung führt den Beruf, der sich mit der Instandhaltung und Aufrüstung von Autos, Nutzfahrzeugen und Motorrädern beschäftigt, heute unter der Bezeichnung Kraftfahrzeugmechatroniker/-in. Dies zeigt, wie rasant sich das Berufsbild geändert hat: Aus dem einstigen Mechaniker werden fundierte Kenntnisse als Elektroniker verlangt, ein sehr gutes Mathematik- und Physikverständnis erleichtert die Ausbildungszeit. Sonderausstattungen und Sonderzubehör führen dazu, dass die Fahrzeuge mit immer komplexer werdenden Technik ausgestattet ist - die sogenannte Mechatronik.
Was sich noch nicht geändert hat, ist, dass die Arbeit in Werkstätten, Autohäusern, bei Einzelteile- oder Ersatzteilehändlern oder Pannenhilfsdiensten immer noch zu mehr als 97% von Männern dominiert ist. Für die meisten männlichen Schulabgänger ist die Arbeit mit Autos nach wie vor eine der beliebtesten Berufswahlen. Das Angebot an Jobs ist groß: www.0049-jobs.de/about68390.html. Wie man auf diesem Stellenmarkt sehen kann.
Die Ausbildung dauert 42 Monate (dreeinhalb Jahre). Nach erfolgreicher Gesellenprüfung kann man eine Weiterbildung zum Kfz-Servicetechniker beginnen, die ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur Meisterschule ist. Die Vergütung in der Ausbildung beträgt im ersten Ausbildungsjahr zwischen 436 und 648 Euro, im zweiten Jahr 484 bis 683 Euro, im dritten Jahr bis zu 755 Euro und im vierten Jahr bis 808 Euro.
Es ist ein spannender, abwechslungsreicher und vor allem komplexer Beruf entstanden: Wo früher die Arbeit in der Instandsetzung, Wartung und dem Einbau von Zusatzausrüstungen bestand, werden heute Diagnosearbeiten am Fahrzeug mit verschiedensten computergestützten Prüf- und Testsystemen durchgeführt, bei der Nachrüstung mit mechatronischem Sonderzubehör müssen Steuergeräte codiert und programmiert werden - es ist ein Hightechberuf entstanden. Die Ausbildung sieht Schwerpunkte auf die Sparten Fahrzeugkommunikationstechnik, Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik und Personenkraftwagentechnik vor. Eine weitere Berufssparte ist das Auto-Tuning. Hier werden Spezialkenntnisse über Fahrzeug- und Motortechnik verlangt. Man unterscheidet zwischen Motor-, Fahrwerk- und Karosserietuning.
Der Berufsalltag eines Kfz-Mechatronikers oder einer Mechatronikerin spielt sich in einer Werkstatt ab, in der der Geräuschpegel sehr hoch ist, wo giftige und ätzende Flüssigkeiten Gefahren bergen, und wo man einen Großteil der Arbeitszeit in gebückter Haltung oder unter einem Fahrzeug liegend verbringt. Körperliche Fitness, Belastbarkeit, Umgang mit Stress - allzuoft herrscht Termindruck - sowie Geduld - die Fehlersuche kann langwierig sein - sollte der auto- und technikbegeisterte Handwerker mitbringen. Auch der Umgang mit Routine bei Lackierungen oder Reifen- und Ölwechsel sollte nicht abschrecken.
Die Spezialisierung auf eine Automarke oder einen Fahrzeugtyp kann von Vorteil sein. Chancen auf eine Anstellung bietet der Arbeitsmarkt prinzipiell genügend, wobei die meisten Autohäuser ganz bestimmte Typen führen. Das gleiche gilt für Speditionen oder große Betriebe mit eigenen Fuhrparks (Post-, Bau-, Logistikunternehmen). Einen Job in der Rennsportindustrie könnte sich für den ein oder anderen als echter Traumjob erweisen.
Eine Weiterbildung zum Servicetechniker ist sicherlich ein sinnvoller Schritt für die berufliche Entwicklung, nicht nur wegen der Tatsache, dass später nur der zweite Teil der Meisterprüfung abgelegt werden muss. Die fortschreitende technische Komplexität in der Fahrzeugentwicklung erfordert immer tiefergehende Kenntnisse, z.B. in der Digitaltechnik, der Elektronik, Pneumatik, Hydraulik und der Fahrzeugkommunikationstechnik. Auch die professionalisierte Kommunikation im Kundenservice ist Teil der Fortbildung und fester Bestandteil des Berufsalltags. Die immer neuer und moderner werdenden Fahrzeuge mitsamt ihrer Zusatz- und Sonderausstattungen überfordern oftmals den Käufer. So wird der Service-Aspekt im Berufsbild Kfz-Mechatroniker und Kfz-Servicetechniker immer wichtiger. Bereits im Beratungsgespräch sollen Fehler diagnostiziert werden, Maßnahmen erörtert und Kosten vorveranschlagt werden. Der Kontakt zum Kunden und den Blick auf den rasanten technischen Fortschritt - das zeichnet diesen Beruf heute aus.
Was verdienen KFZ-Mechaniker in ihrem Job? Dazu hier mehr Infos: http://www.lohnspiegel.de/main/zusatzin ... iker-innen

Stand Februar 2013

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